Orthomolekulare Medizin
Die orthomolekulare Medizin ist eine von der Österreichischen Ärztekammer anerkannte komplementärmedizinische Behandlungsmethode.
Hierbei werden die Mikronährstoffe des Körper im Blut oder im Vollblut bestimmt, bei einem nachgewiesenen Mikronährstoffmangel können dann die entsprechenden Substanzen gezielt substituiert und wieder in den normalen Zielbereich gebracht werden.
Mikronährstoffe sind für den menschlichen Körper essentiell. Einige dieser Mikronährstoffe sind sogenannte Co-Faktoren, das heißt, sie müssen für eine normale Funktion bestimmter Organe, z.B. der Schilddrüse oder bei der Energiegewinnung im Körper unbedingt ausreichend vorhanden sein um einen reibungslosen Ablauf der chemischen Prozesse im Körper zu gewährleisten.
Aus Sicht der orthomolekularen Medizin kann ein biochemisches Ungleichgewicht beziehungsweise ein Mangel an Mikronährstoffen Ursache von Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit sowie fehlender Belastbarkeit sein.
Ein Mikronährstoffdefizit kann jedoch auch ursächlich an der Entstehung von Krankheiten im Körper beteiligt sein.
Dabei können unterschiedliche Mikronährstoffe betroffen sein, wie zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, Hormone oder das Mikrobiom des Darms.
Ziel der orthomolekularen Medizin ist es das gesundheitliche individuelle Wohlbefinden zu unterstützen oder zu verbessern und dadurch zu einer verbesserten Lebensqualität beizutragen.
Im Falle einer Erkrankung soll die Mikronährstofftherapie den Körper positiv unterstützen beziehungsweise therapeutisch begleiten.
Wichtig ist auch bei der orthomolekularen Therapie – wie bei jeder schulmedizinischen Therapie ebenfalls – die ärztliche Kontrolle um Überdosierungen oder negative Effekte zu vermeiden.