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Krebsvorsorge

Spezielle Krebsfrüherkennungsuntersuchungen

In meiner Ordination biete ich Ihnen spezielle sinnvolle Zusatzleistungen an, welche die Diagnostik der Krebsfrüherkennung noch verbessern.

Test zur Früherkennung von Gebährmutterhalskrebs

Die sogenannte Dünnschicht-Zytologie, der ThinPrep Pap Test mit computerassistiertem Screening, ist eine in Österreich noch neue, verbesserte Methode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Er kann alternativ zum klassischen Pap-Abstrich durchgeführt werden. Durch eine erhebliche Verbesserung der Probenqualität kombiniert mit einer Qualitätssteigerung durch die Computerassistenz kommt es zu einer erhöhten Findungsrate von Tumoren am Gebärmutterhals, was durch Studien bewiesen ist. Außerdem sind bei positivem Befund aus der ThinPrep Lösung noch weitere Zusatzuntersuchungen (z. B. HPV, p16, Ki 67) möglich.

In England und Schottland wird der ThinPrep Pap Test + Computerassistiertes Screening bereits als staatliche Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. In vielen Ländern (Deutschland, Schweiz, USA) wird er den Frauen als Privatleistung angeboten.

In Österreich wird der ThinPrep Pap Test zur Zeit als Privatleistung angeboten und teilweise von den Kassen refundiert.

Test zur Früherkennung von Blasenkrebs

Ein Test zur Früherkennung von Blasenkrebs ist der NMP22 Bladder-Check-Test. NMP steht für Nukleäres Matrix Protein und ist im Zellkern vorhanden, wo es verschiedene Aufgaben erfüllt.

Bösartige Blasentumore lassen sich durch den schmerzlosen Urintest bereits in einem sehr frühen Stadium zu 80 % entdecken. NMP 22 ist der erste und bislang einzige Tumormarker, der die Zertifizierung durch die FDA (Amerikanische Food and Drug Administration) besitzt. Damit besitzt das NMP 22 als zweiter Tumormarker auf der Welt (neben dem PSA Test für Prostatakarzinom) eine FDA-Zulassung.

Für den Test ist eine Urinprobe erforderlich, die Urinabnahme muss zwischen 0.00 Uhr und 12.00 Uhr durchgeführt werden!  Es werden nur 4 Tropfen Urin benötigt! Das Ergebnis liegt nach 30 Minuten vor.

Blasenkrebs tritt vermehrt bei langjährigen Rauchern auf. Weitere Risikogruppen für das Auftreten von Blasenkrebs sind MitarbeiterInnen in Friseurberufen (Haarfärbemittel!), MitarbeiterInnen in der Metallindustrie, MitarbeiterInnen in der Chemie-, Leder- und Farbindustrie und Personen, die in Regionen mit Nitrat-belastetem Trinkwasser leben.